Peru Trekking | Auf den Pfaden der Inkas nach Machu Pichu

Eine gewisse Ehrfurcht vor der ungewohnten Höhe sollte die Begleiterin beim Trekking in den Anden sein. Denn Wanderern geht in Peru beim Überqueren von 5000 Meter hohen Pässen schnell mal die Luft aus. Doch wer dieses Land auf Schusters Rappen erlebt, der wird sehr bald gepackt von der Magie der einstigen Hochkultur im Reich der Inkas. Trekking ist in Peru ein Zauberwort, denn die Ausblicke sind unvergleichlich. Selbstverständlich kann man auch mit Verkehrsmitteln Machu Pichu erreichen, doch wer den legendären Inka-Trail erwandert, der nähert sich diesem rätselhaften Berg auf eine sehr intensive Art. Denn dies sind tatsächlich die alten Pfade der Inkas.

Traumhafte Aussichten: Trekkings in Peru

Traumhafte Aussichten: Trekkings in Peru

Beim Passieren des “Sonnentores” sind alle Qualen vergessen

Auf schmalen und verschwiegenen Wegen geht es in Peru mal durch dunkle Nebelwälder und dann wieder durch eine farbenprächtige Natur. Immer dann, wenn sich die Wolken verziehen, geht der Blick der Wanderer zu den schneebedeckten Gipfeln der Sechstausender. Die Landschaft bezaubert, auch wenn die Schritte häufig schwer fallen und die Atemlosigkeit Pausen erfordert. Kontrolliert sollte man Luft holen – so sagen es die höhenerfahrenen  Trekking-Experten. Und jeder sollte sein eigenes Tempo bestimmen. Doch spätestens beim Passieren der “Puerta de Sol”, des “Sonnentores” oberhalb von Machu Pichu, sind alle Qualen vergessen.

Gegen eine Höhenkrankheit helfen die Blätter der Kokapflanze

Einheimische Führer haben eine geheime Rezeptur gegen die gefürchtete Höhenkrankheit. Sie kauen die Blätter der Kokapflanze oder brühen daraus einen ziemlich bitteren Tee. Der Wirkstoff soll über die Mundschleimhaut den direkten Weg ins Blut finden und sehr rasch für Wohlbefinden sorgen. So mancher Guide murmelt dabei eine alte Formel der Inkas: “Apu Ausangate, der du uns das Leben gibst, schütze unseren Weg und lenke unsere Schritte…”  Für die Inkas war Koka ein Geschenk der Götter. Gegen Kopfschmerzen und Übelkeit hilft aber vor allem die Höhenanpassung. Routinierte Trekking-Spezialisten lassen sich deshalb häufig nicht weniger als eine Woche Zeit, ehe sie auf Tour gehen.

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