Grunge – Vom Musikstil zum Modetrend

Grunge Modetrends 2015

Frei übersetzt bedeutet Grunge auf deutsch so etwas wie schmuddelig oder dreckig. Dieser Name kommt nicht von ungefähr, sondern bezeichnet treffend wie die Mode aussieht, etwas schäbig und gewollt ungestylt.

In den frühen Neunzigerjahren begann die Musikrichtung Grunge sich in Seattle zu entwickeln. Durch die Smashing Pumpkins, Neil Young und allen voran die legendär gewordene Band Nirvana wurde das Genre bald über die Grenzen von Seattle hinweg bekannt. Der endgültige Durchbruch der Musikrichtung gelang mit „Smells Like Teen Spirit“. Dieser Song machte gleichzeitig die Mitglieder Nirvanas zu Rockstars, allen voran den tragischen Leadsänger Kurt Cobain. Durch den wirtschaftlichen Abschwung in den späten Achtzigern waren vielen, insbesondere junge Menschen, hoffnungslos und hatten keine Perspektive. Die Fans konnten sich stark mit der wütenden Musik der Grunge Bands identifizierten. Die Mode spiegelte genau diese Ausweglosigkeit der sogenannten Generation X wider. Viele der Musiker trugen damals, bevor sie populär wurden, aus finanziellen Gründen günstige Kleidung. Das mittlerweile Kult trächtige Karohemd war Symbol der Arbeiterklasse. Alte, zerrisse Jeans oder andere abgetragene Kleidungsstücke komplementierten den Look. Zum einen wurde das Styling der Musikidole kopiert um sich diesen näher zu fühlen, zum anderen sollte mit diesem Stil aber auch ein politisches Statement abgegeben werden. Die Aussage lautete, dass man gegen die Gesellschaft war, gegen den Kapitalismus, gegen das System. Wie im Laufe der Jahrhunderte unzählige andere Bewegungen flachte die Grunge-Revolution mit dem Tot des unfreiwilligen Anführers Kurt Cobain sowie dem wirtschaftlichen Wiederaufschwung langsam ab und verschwand erst einmal größtenteils in der Versenkung.

Grunge Mode Revival
Pünktlich zur neusten Weltwirtschaftskrise ist der Grunge-Style dann aber wieder zurück, mit dem Unterschied, dass sich die neue Generation jetzt ein T-Shirt kaufen kann und die Kleidung nicht mehr Second Hand aus der Brockenstube holt. Die Teenager der damaligen Zeit sind längst erwachsen, viele haben selbst Kinder. Diese neue Generation hat ebenso mit Perspektivlosigkeit zu kämpfen. Viele Jugendliche brauche ein Ventil für ihre Wut und Angst, ausgelöst durch hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Bedrohung durch vermehrte bewaffnete Konflikte oder den Schmerz des ersten Liebeskummers. In der Grunge Musik finde sie Zuflucht sowie Verständnis und orientieren sich deshalb auch wieder vermehrt am Styling. Ebenfalls beliebt ist derzeit auch der Glamour Grunge Style. Flanellhemden werden mit teuren Designerbrillen oder ähnlichem kombiniert. Erlaubt ist natürlich was gefällt, der ursprüngliche Gedanken der Grunge-Bewegung ging damit jedoch mehr als nur ein bisschen verloren.

Einteiler Pyjamas – Heimeliger Trend für Sie und Ihn

2010 wurden die extra gemütlichen Schlafanzüge, die aus einem Teil bestehen, in Norwegen erfunden. 2012 begannen die Einteiler Pyjamas, auch genannt Onesie, ihren Siegeszug. Von Skandinavien kamen die anschmiegsamen Ganzkörperanzüge über die angelsächsischen Länder nach Deutschland und sind mittlerweile auch hier Kult. Die bequemen Anzüge sind ein praktischer Hybrid zwischen einer chilligen Jogginghose und einem stylischen Hoodie. Dadurch, dass es sich um nur ein Kleidungsstück handelt, gibt es keinen Bund der eventuell einschneiden könnte oder Shirts die verrauschten könnten. Man kann den Onsie mit einem Reißverschluss öffnen und ganz bequem reinschlüpfen. Oft sind die Modelle aus dickerem Sweatstoff oder wärmenden Fleece. Da die Einteiler traditionellerweise oversized geschnitten sind, kann man sich richtig schön, fast wie bei einer Decke, einkuscheln. Männer, Frauen und auch Kinder steht der Onsie gleichermaßen gut. Man kann den Ganzkörperpyjama, je nach persönlicher Vorliebe, in verschiedenen Farb- und Mustervarianten erstehen. Egal ob man lieber ein fröhliches Neonpink oder wilden Animalprint bevorzugt, für jeden Geschmack wird etwas geboten. Besonders für die kalten und nassen Winter – und Herbstmonate sind die Onsies eine wahre Wohltat, wenn man durchgefroren nachhause kommt und sich in urgemütlichen Pyjama Einteiler kuscheln kann.
Pijama Einteiler
Insbesondere für Frauen gibt es auch einige Schlafbekleidungsmodelle für die wärmeren Jahreszeiten. Diese sind aus dünnerem Stoff und häufig ohne Arm, so dass man leicht in sie reinsteigen kann und kein Reißverschluss oder ähnliches benötigt wird. Im Hochsommer kann man auch die besonders luftigen Modelle mit kurzen Hosen auswählen. Statt einem locker, lässigem Onsie gibt es auch sehr feminine, die mit Spitze, Schleifchen oder Perlen verziert sind.

Malapascua – Wieder aufgebaute Paradiesinsel

Die Insel Malapascua ist den Philippinen zugehörig und liegt inmitten der Visayas-See, in einer Meerenge an der nördlichsten Spitze der Insel Cebu. Die meisten der etwa 5000 Einwohner leben vom Fischfang, Bootsbau und dem Tourismus. Bereits in den 1990er Jahren wurde Malapascua durch seine einmaligen Tauchreviere bekannt.
Der Besucher findet hier einmalige, breite weiße Sandstrände, schöne Korallengärten und ausgezeichnete Tauchplätze. In Monad Shoal befindet sich ein besonderes Unterwasser-Plateau, wo regelmäßig Fuchshaie und Mantas gesichtet werden.

Geschichte der Insel Malapascua

Der Name Malapascua bedeutet in der Landssprache “Bad Christmas“, weil die Legende besagt, dass im Jahre 1500 die ersten Spanier an einem stürmischen Weihnachtstag auf dieser Insel gelandet sind.

Besonderheiten:

Auf der Insel gibt es keine Autos und die meisten Häuser haben nur ein Stockwerk. Die Einwohner gelten als sehr freundlich und suchen gerne Anschluss.
Es kann sogar vorkommen, dass die Touristen in die Häuser zum Abendessen eingeladen werden.
Weiter ist es keine Seltenheit, gemeinsam im Einklang der Gitarre mit den Einwohnern zu singen.
Die Plätze “Bounty Beach” und “Thresher Shark” befinden sich im Süden der Insel und  für die langen, weißen Sandstrände bekannt.

Touristische Höhepunkte:

Malapascua Trauminsel

Traumhafte Strände und Unterwasserwelt der Superlative

 

Während des gesamten Jahres finden auf Malapascua eine große Anzahl von Festen statt.
Der beliebteste Sport auf der Insel ist Basketball und zahlreiche Turniere können besucht werden.
Besonders für Familien empfiehlt sich ein Besuch des schönen Schwimmbades, das gegen eine geringe Eintrittsgebühr zugänglich ist. Umstritten sind nach wie vor die auf Malapascua regelmäßig stattfindenden Hahnenkämpfe. Die Gastronomie hat auf dem Island einen hohen Stellenwert und die Speisen bestehen aus einer Mischung von philippinischen und europäischen Gerichten.
Dabei genießt besonders die Deutsche, Italienische und Englische Küche einen guten Ruf.

Klima:

Die Regenzeit findet meistens in den Monaten von Juli bis Dezember statt. Die Wassertemperatur beträgt während des ganzen Jahres etwa 27 – 30 Grad Celsius und in den Monaten Dezember bis Februar 24 – 26 Grad Celsius.

Aktivitäten:

Malapascua ist unbestritten eine Hochburg für Freunde des Tauchsports. Von den Einwohnern wird immer wieder der Monat September als Favorit für das Tauchen herausgestellt.
Zu dieser Zeit sind besonders die Mantas sehr zahlreich und viele Fuchshaie tummeln sich im Meer.

Touristische Infrastruktur:

Auch Malapascua wurde anläßlich des verheerenden Wirbelsturms, der am 8.November 2013 über die Philippinen fegte, stark in Mitleidenschaft gezogen.
Dabei wurde die Insel zu 95% zerstört und die gesamte Infrastruktur brach zusammen.
Trotz aller Widrigkeiten wurde sofort vonseiten der Bewohner mit dem Wiederaufbau begonnen.
Bewundernswerter Weise öffneten bereits nach vier Wochen die ersten Hotels und Restaurants wieder ihre Pforten.
Der Tourismus hat sich weiter positiv entwickelt und  es gibt keine Gründe mehr, diese schöne Insel nicht als Urlaubsdomizil auszuwählen.

Besondere Tipps:

Es sollte unbedingt Bargeld mitgenommen werden, denn bei Zahlung mit Kreditkarte werden hohe Zusatzgebühren berechnet. Da es auf Malapascua keinen Arzt gibt, ist die Mitnahme von Medikamenten empfehlenswert.

Anreise:

Cebu ist der Ausgangspunkt der Reise und es erfolgt eine Fahrt mit Taxi zum North Bus Terminal. Der Bus fährt zum Norden von Cebu bis Maya Port.
Danach erfolgt eine Fahrt von 30 Minuten mit einem einfachen Boot nach Malapascua.

Ko Samui – das Strandparadies Thailands

Die Insel Ko Samui war in den 70er Jahren noch ein Geheimtipp unter Hippies und Aussteigern. Nachdem in den 80er Jahren der Bau eines Flughafens in Angriff genommen wurde hielt der Massentourismus auf der Insel Einzug. Heute gehört Ko Samui zu den beliebtesten Reisezielen in Thailand und erfreut sich jährlich mehrerer Millionen Besucher. Die Insel hat sich durch die Touristenflut radikal verändert. Prägten früher noch einsame Strände das Inselbild, so sind grosse Gebiete heute überbaut, alle Strasse asphaltiert und jede Ecke erschlossen. Die Insel leidet unter einem grossen Verkehrschaos und kann sich nur dank des starken Windes als „smogfrei“ bezeichnen.

Ko Samui verfügt über eine riesige Hotelinfrastruktur. Viele Touristen buchen Ihre Ferien von Europa aus und reisen dann Pauschal mit dem Charterflugzeug nach Bangkok und dann mit einem Inlandflug weiter nach Ko Samui. Die Tropeninsel bietet alles was das Touristenherz begehrt:

–          Traumhafte Strände

–          Ganzjährig tropisches Klima

–          Günstige Preise

–          Ein pulsierendes Nachtleben

–          Eine gut funktionierende Infrastruktur

–          Westliches Essen

Wer die Insel schon vor 30 Jahren besucht hat, wird schockiert über die neuen Umstände zu anderen kleineren Inseln wie beispielsweise Ko Lipe weiterziehen, wo der Massentourismus noch nicht existiert. Doch die Mehrheit der Samui Touristen schätzt das heutige Angebot und die Bequemlichkeiten, welche die Top Tourismus Destination bietet.

Es stellt sich die Frage wie sich Ko Samui weiterentwickeln wird. Für mich ist die Insel stets für einen kurzen Aufenthalt von zwei bis drei Nächten ein willkommenes Reiseziel. Danach ziehe ich jeweils glücklich auf eine einsamere Insel weiter.

Felsen Beach ko samui

Bird Island – ein Traum für Entspannung und Natur

Wer an Seychellen Ferien denkt, denkt primär an traumhafte Sandstrände und die bekannten Granitformationen, welche jedermann von den Postkarten Sujets bestens kennt. Die Seychellen sind aber weit mehr als diese Postkarten-Destination und sind dank des hohen Preisniveaus bis jetzt vom Massentourismus gänzlich verschont geblieben. Das bringt verglichen mit anderen Destinationen grosse Vorteile mit sich. Selbst bekannte, wunderschöne Sandstrände sind oft menschenleer und bieten so Feriengenuss auf höchstem Niveau. Während beispielsweise in Thailand, die touristischen Hauptgebiete komplett überlaufen sind, können die Highlights der Seychellen in aller Ruhe begutachtet werden. Von den Unterkünften her bieten die Seychellen für jedes Preisniveau etwas. Ausser für die Pauschaltouristen, welche für kein Geld Liegestuhl Ferien verbringen möchten. Die Hauptinsel Mahé beherbergt die grösste Anzahl Touristen, gefolgt von der zweitgrössten Insel Praslin. Des Weiteren gibt es eine grosse Anzahl an kleineren Inseln, welche dank sehr viel Charme unbedingt einen Besuch wert sind. Dazu zähle ich auch die kleine Privat Insel „Bird Island“. Diese Koralleninsel ist seit 1967 im Besitz Michael Betts und somit eine nicht öffentlich zugängliche Insel. Auf der Insel gibt es eine schöne Lodge, welche vor allem bei Naturfreunden sehr beliebt ist. Ausserdem ist die Insel natürlich bekannt durch ihre sehr grosse Vielfalt an Vögeln und deshalb bei Ornithologen äusserst beliebt. Rund 750.000 Russseeschwalben nisten auf der Insel und auch die äusserst seltene Feenseeschwalbe ist auf Bird Island anzutreffen. Die Insel ist auch ein beliebter Brutplatz für Schildkröten. Wobei das schwerste je gewogene Exemplar 300 Kilogramm auf die Waage brachte und ist um die 170 Jahre alt sein soll.

Wer auf der Suche nach Ferien in einem Naturparadies ist und sich nach viel Ruhe und Erholung sehnt, dem seih ein Aufenthalt auf Bird Island von Herzen empfohlen.

Bird Island das Paradies

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